Artikel mit ‘Java’ getagged

JAX2010 - ich komme

Donnerstag, 25. März 2010

Im Mai findet die diesjährige JAX statt und ich habe das Vergnügen einen Workshop-Tag und einen, evtl. sogar zwei Hauptkonferenztage besuchen zu dürfen. Wer die JAX nicht kennt, sei mit folgender Wikipedia-Erläuterung aufgeklärt:

Die JAX ist eine Fachkonferenz für Softwareentwicklung und zusammen mit der OOP eine der größten Informationsveranstaltungen der IT-Branche zu diesem Thema in Deutschland. Sie findet aktuell in Mainz statt. Veranstalter der Konferenz ist der Software & Support Verlag. Der Name JAX ist ein Akronym für Java, Apache und XML.

 Auf meiner Agenda stehen:

Ich weiß, das ist für einen Tag Hauptkonferenz ein sehr ambitioniertes Programm, aber solange die Vorträge interessant sind … :)

Auf jeden Fall werde ich einen zusammenfassenden Artikel zu meinem JAX2010-Besuch verfassen und vielleicht ist auch der ein oder andere Vortrag einen eigenen Artikel wert.

Konzept zur Programmierung

Donnerstag, 26. Februar 2009

In den letzten Tagen habe ich mir nach den bisher gewonnenen Erkenntnissen unter anderem ein grobes Konzept überlegt, wie eine Programmierung der Transformationen in Java aussehen könnte, das ich im Folgenden vorstellen möchte.

Package "views"

Package"views"

Sehen wir uns zunächst den Inhalt des von mir modellierten Package “views” an:

Zu Grunde liegt eine abstrakte Klasse Generation, deren Instanzen das Ergebnis aus von dem SUM ausgehenden Transformationen (-> ViewGenerations) repräsentieren. In den Attribute dieser Klasse werden zum einen die Repräsentation der .uml-Datei (umlFile) und zum anderen die Information, ob diese Datei verändert wurde, gespeichert (isModified).

Diese Klasse wird wiederum von einer abstrakten Klasse View erweitert, die die Informationen zu der Darstellung der Daten, die in einer .umldi-Datei gespeichert werden, kapselt (umldiFile).

Schließlich wird die eben genannte Klasse nochmals erweitert. Die erweiternden Klassen repräsentieren schließlich die tatsächlichen Sichten (z.B. SpecificationClassServiceView und SpecificationClassTypeView).

Package "transformation"

Package"transformation"

Die eben vorgestellten Elemente werden in dem zweiten modellierten Package “transformation” verwendet, das etwas komplizierter aufgebaut ist:

Ausgangselement dieses Package ist das generische Interface ViewGenerator. In Abhängigkeit des Parameters TGeneration, der die Klasse Generation erweitern muss, wird über die Methode generate() eine View aus dem SUM erzeugt. Als Parameter muss hierbei die Repräsentation der Zieldatei übergeben werden. Das Gegenstück zu dieser Methode, die die Transformation von SUM zu View repräsentiert, ist merge(). Hier wird die als Methodenparameter übergebene View wieder mit dem SUM zusammengeführt.

Dieses Interface wird von einer abstrakten Klasse AbstractViewGenerator “quasi-implementiert”, d.h., dass diese Klasse alle gemeinsamen Attribute und Methoden der verschiedenen View-Generatoren beherbergen soll, wie z.B. die (protected) Methode selectSubject(), die anhand des Klassennamens das entsprechende Element aus dem SUM selektieren und ggf. mit dem vorgesehenen Stereotyp “subject” versehen soll. Der Rückgabewert ist derzeit noch vom Typ org.eclipse.uml2.uml.Class, doch kann es sein, dass dies noch geändert werden muss.

Die konkreten Erweiterungen des (ebenfalls generischen) abstrakten Generators sind schließlich die einzelnen View-Generatoren, z.B. SpecificationClassServiceViewGenerator und SpecificationClassTypeViewGenerator.

Soweit so gut :) Doch ich habe mich entschieden, das Ganze noch etwas zu erweitern, in dem ich das “factory method pattern” (http://en.wikipedia.org/wiki/Factory_method_pattern) anwende.

Zu verwenden ist die daraus entstandene ViewGeneratorFactory folgendermaßen: Über den Konstruktor wird der Factory-Instanz mitgeteilt, welche Datei das SUM repräsentiert. Die Methode getViewGenerator(), der man als Parameter die Klasse der zu erzeugenden View übergibt liefert über ein Mapping stets den passenden ViewGenerator.

Durch die Anwendung dieses Pattern ergeben zwei offensichtliche Vorteile: Zum einen ist es nur noch bei der Erzeugung einer Factory-Instanz notwendig, die SUM-Datei anzugeben. Zum anderen entsteht dadurch ein Transformation-Framwork, das einfach um weitere Views erweitert werden kann. Dazu müssen nur zwei Klassen implementiert werden: eine, die die Klasse Generation (oder View) und eine, die die Klasse AbstractViewGenerator erweitert. Dann muss nur noch die Klasse der ViewGenerator-Implementierung und die zugehörige View-Klasse in der Factory registriert werden.

org.eclipse.uml2 - Erste Schritte und Erfolge

Donnerstag, 19. Februar 2009

Mir war einige Zeit unklar, wie ich beginnen soll, auf programmatischem Weg eine .uml-Datei mittels des UML2-Plugins von Eclipse zu erzeugen.

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XML-Datei parsen und XPath-Selektion erfolgreich

Montag, 16. Februar 2009

Wie verwende ich XPath in einem Java-Programm? Diese Frage stellte ich zunächst Tante Gurgel und fand den IBM-Artikel, den ich im vorigen Post bereits erwähnt hatte.
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Model-Transformation mittels Java und XPath?

Montag, 16. Februar 2009

Meine Idee für die programmatische Transformation aus dem Single-Underlying-Model (SUM) in eine View (z.B. Structural Specification) ist eine Kombination aus Java und XPath. Für die Rücktransformation habe ich mir bis dato aber noch keine Gedanken gemacht.

Unter der Annahme, dass das SUM im XMI-Format gespeichert ist, könnte ich über XPath die Teile des XML-Baums filtern, die ich für die Transformation benötige. Dies kann dann per Java-Code weiterverarbeitet werden und daraus ein neues Model erzeugt werden, das dann wiederum in eine XMI-Datei serialisiert wird.

http://www.eclipse.org/modeling/mdt/uml2/docs/articles/Getting_Started_with_UML2/article.html

http://www.ibm.com/developerworks/library/x-javaxpathapi.html

Ich werde diesen Ansatz testen, indem ich zunächst versuchen werde, aus einer XMI-Datei mit zwei Klassen eine zu selektieren und diese in die neue .uml-Datei zu schreiben.

@Dietmar, Benjamin: Was haltet ihr davon?